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EXPERTEN ERWARTEN EINE VERSCHÄRFUNG DER BILLIGEN GELDPOLITIK DURCH DIE EZB IM KOMMENDEN MONAT

CommneX Team


EXPERTEN ERWARTEN EINE VERSCHÄRFUNG DER BILLIGEN GELDPOLITIK DURCH DIE EZB IM KOMMENDEN MONAT

Die Zinswende im Euro-Raum rückt in weite Ferne. Bedingt durch die den Konjunkturabschwung ist eine weitere lockeren der Geldpolitik wahrscheinlich. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat angesichts düsterer Wirtschaftsaussichten und schwacher Inflation die Tür für eine weitere Lockerung der Geldpolitik geöffnet. Europas Währungshüter gehen davon aus, dass die Zinsen mindestens über die erste Hälfte des Jahres 2020 auf ihrem aktuellen Niveau oder „darunter“ bleiben werden. Sie kündigten an, weitere Zinssenkungen und Optionen für neue Anleihekäufe zu prüfen.

Die Märkte rechnen nun fest damit, dass die EZB auf ihrer nächsten Sitzung im September eine Erhöhung des Strafzinses beschließen wird.  Derzeit liegt der Satz bei minus 0,4 Prozent - eine Anhebung um bis zu 0,3 Prozentpunkte ist im Gespräch.

Die lockere Geldpolitik belastet seit Jahren nicht nur deutsche Banken, welche traditionell mit Kundeneinlagen deutscher „Sparer“ arbeiten, sondern auch Pensionskassen und Versorgungswerke, welche Ihre Gelder vorwiegend in sichere Staatsanleihen investieren – und dementsprechend mit negativer „Rendite“ arbeiten müssen.

Neue Anleihekäufe durch die EZB würden die Nachfrage auf dem Anleihemarkt noch steigern und die Verzinsung damit weiter ins Negative ziehen. Daher rücken langfristige Kommunaldarlehen, kommunale Schuldscheine und Anleihen immer mehr in den Fokus institutioneller Anleger. Denn diese sorgen noch für Rendite – bei gleicher Bonität einer Staatsanleihe der Bundesrepublik.